Mitmachen und Zuhören

Mitmachen und Zuhören

Im Rahmen der Mitmachaktion sind viele wunderbare Beiträge von Kundinnen bei uns eingegangen. Und sieben ausgewählte Texte gibt es nun hier im Blog zu lesen! Zwei der folgenden Beiträge wurden auch von Mela im neusten Podcast vorgelesen, der ganz unten verlinkt ist – da kann man gut mitbekommen, wie sprachlos uns diese Berichte machen!


Folge 6 – Feedback Special


Kulmines on Tour to Santiago

Liebe Petra,
ich bin letzte Woche vom Jakobsweg zurückgekommen und möchte gerne einen Erfahrungsbericht schicken: Neun Wochen lang war ich auf dem Jakobsweg in Frankreich und Spanien. Auf jedes Gramm habe ich beim Einpacken geachtet und mich gefragt, was ich wirklich brauche und auf dem Rücken tragen will. Mit dabei: Fünf Kulmines!
Ich war so glücklich, sie mit dabei gehabt zu haben. Ich kann es nur empfehlen! Für die Mens, für den Zervixschleim, oder einfach, wenn ich nach einem langen Wandertag keine Lust mehr hatte, zu waschen. (Was man, wenn man nur zwei Unterhosen dabei hat, jeden Tag macht.) Mit den Kulmines war ich einfach flexibler. Null schwitzig an heißen Tagen. Null feucht nach dem Pinkeln am Wegrand.
Hier ein Foto von allen Klamotten, die ich dabei hatte [oben] – inklusive der fünf Kulmines!


Die Blutung gehört jetzt zu mir

Liebes Kulmine-Team,
ich habe meine Jugend ab der Menarche schwer gelitten: [Ich hatte] heftige und sehr unregelmäßige Blutungen, mit den Binden hat es irgendwie immer fürchterlich gestunken, [mit] Tampons kam ich gar nicht klar [und] hatte dazu häufig Pilzinfektionen und Blasenentzündungen. Eine einzige Katastrophe dieses Frau-Werden und -Sein! Dann 1992 [die] erste Schwangerschaft ... zweite ...dritte und vierte 2001 ... Und immer der Wunsch etwas ändern zu können an den häufigen Pilzinfektionen und Blasenentzündungen, dem unsäglichen Müll, den ich produzierte.
Dann die ENTDECKUNG: Stoffbinden! Plötzlich roch es nicht mehr so furchtbar nach Chemie, wenn ich blutete – sondern einfach natürlich nach mir ... mit Schwämmchen oder Mooncup dazu, perfekt. Die Periode war plötzlich ein Teil von mir, der dazugehört, ich fühlte mich erstmals weiblich, voll und rund und ganz wohl in mir und mit mir. Jetzt bald im Wandel, der Wechselphase und im Übergang in die Menopause möchte ich DANKE sagen: eure Vielfalt, schöne Farben, tollen Aktionen ... mögen viele junge Frauen euch entdecken und mit euch ihr Frau-Sein starten. 

Bei unseren Mit-Sing-Workshops liegen immer Flyer von euch ganz liebevoll diskret, aber nicht schamvoll versteckt ;) schön mittendrin ... wo das Thema eben hingehört. DANKE


Was hat sich in meinem Leben durch alternative Menstruationsprodukte verändert?

Eine ganze Menge würde ich rückblickend sagen.
Ich versuche dennoch mal von vorne anzufangen. Durch meinen Partner wurde ich das erste Mal auf die Menstruationstasse aufmerksam, als er mich fragte, ob ich diese kenne würde, er habe sowas im Internet gesehen und zeigte mir eine Comic ähnliche Abbildung davon. Ich war sehr skeptisch und meinte Nein, das sei auch total komisch und sicher nicht hygienisch. Komischerweise bin ich danach immer öfter über Artikel zu der Tasse gestolpert und immer wieder waren da diese Kommentare von total begeisterten Frauen. Nach [dem Lesen von] unzähligen Artikeln und Erfahrungsberichten und mit einem mulmigen Gefühl – scheiße, was ist, wenn das Ding in den weiten Meeren verschwindet – beschloss ich, es dennoch auszuprobieren. 

Und es war mit die beste Entscheidung meines Lebens.
Auch wenn es Anfangs ungewohnt war, ich hatte schnell den Dreh raus. [Das Tässchen] fand auch immer ihren Weg nach draußen, meine Angst, war also unbegründet. Jede, die die Menstruationstasse kennt, weiß, dass man da unweigerlich auch Stoffbinden kennen lernt. Da war diese „Angst" vor dem Unbekannten schon gar nicht mehr so groß und musste auch [das] ausprobiert werden.
Auch diese Entscheidung zähle ich mit zu den besten in meinem Leben. Stoffbinden sind so viel angenehmer als Wegwerfprodukte. Kein Windelgefühl, kein Austrocknen, kein Unwohlsein, also in allem so viel besser. Denn man spürt sie gar nicht.

All die Kommentare von den begeisterten Frauen über alternative Monatshygiene kann ich nur mit einem lauten JA bestätigen.
Ich hätte es Anfangs selber nie für möglich gehalten, aber es verändert wirklich so viel für einen. Ich würde fast sagen, man bekommt ein Stück „weiblich" zurück. Dieses „Ekelgefühl" oder „Kranksein" was einem irgendwie in den Kopfgesetz wird, wenn man seine Periode hat, ist urplötzlich verschwindet. Man geht auch so viel offener mit dem Thema um. Erst seit dem ich Stoffbinden und Co. [nutze] kann ich auch frei drüber reden, ohne dass es mir peinlich ist, denn es gehört einfach dazu zum Frau sein. Das aller tollste ist jedoch, dass die Schmerzen, die mich so oft in die Knie zwangen, verschwunden sind. Seit der Nutzung alternativer Monatsprodukte wurden die Schmerzen, die ich ich vor und während der Periode hatte, immer weniger. Kaum zu glauben, ich bin heutzutage teilweise sogar traurig, wenn sie aufhört. 

Aber nicht nur das, mein ganzen Denken hat sich verändert. Jetzt ich schau ich, was ich durch wiederverwendbare Sachen ersetzten kann und fühle mich dabei auch noch unglaublich gut. Zudem es auch noch großen Spaß macht, neue Sachen zu entdecken. Sogar mein Partner ist total begeistert, nicht nur das er keinen Müll mehr aus dem Bad entsorgen muss, [durch die Idee, Müll zu reduzieren] hat er sogar selber ein neues Hobby gefunden und sein Rasiermesser ist nicht mehr wegzudenken. Kurzum es war und ist einfach eine Bereicherung fürs Leben! Ganz liebe Grüße

Es fühlt sich frisch, leicht und natürlich an

Liebes Team von Kulmine,
seit einer Zeit verwende ich Binden aus Stoff. Vorher hatte ich beginnend bei Tampons über den Mondkelch viel getestet und habe das Gefühl, jetzt angekommen zu sein. Es fühlt sich für mich frisch, leicht und natürlich an – das Tragen der Binden genauso wie das Waschen hinterher.
Seit kurzem verwende ich zusätzlich Stofftaschentücher. Ich benutze die mit den bunten Rändern – total schön und edel. :)
Danke für die tollen Produkte! Liebe Grüße


Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?

Liebes Kulmine Team,
hier teile ich nun meine Erfahrungen mit alternativen Menstruationsprodukten und Stoffbinden, um andere Frauen zu ermutigen. 

Ich bin 40 Jahre [alt] und habe bis vor zwei Monaten ausschließlich Tampons verwendet. Vor ein paar Jahren bin ich auf meinen Weg gekommen. Dazu gehörte die Ernährungsumstellung, Naturprodukte für Körper/Haar und natürliche Schminkprodukte. In dem Zusammenhang kam mir immer wieder in den Sinn, dass die Menstruationsprodukten auch dazu gehören. Ich brauchte ein Jahr, um mich an die Vorstellung zu gewöhnen, eventuell einen Mooncup oder Stoffbinden zu benutzen. Ich kannte auch niemanden in meinem Umfeld, der das tut und mich ermutigen hätte können. Ich las immer wieder Erfahrungsberichte. Dann ging alles schnell. 

Ich setzte die künstlichen Hormone ab und bestellte bei Kulmine die ersten Produkte. Einen kleinen Mooncup, ein paar Helabinden und habe mir das Schnittmuster [der Hela] ausgedruckt. Die Helabinden wurden schnell nachgenäht, der Mooncup ausgekocht und ich war startklar. Seit zwei Monaten praktiziere ich nun die symptothermale Methode, fülle täglich ein Zyklusblatt [aus] und habe nun bereits meine zweite Periode mit Mooncup und Helabinden erfolgreich gemeistert.

Ich habe durch die Zyklusbeobachtung viel über meinen Körper gelernt. Viel wichtiger ist, ich bin vom ersten Tag mit dem Mooncup klar gekommen. Ich habe den Stiel gekürzt. Nach ein paar Tagen habe ich den Stiel nochmals gekürzt, sodass ich einen Mooncup ohne Stiel habe. Der Stiel war unangenehm beim Tragen. Auch reicht mir, trotz Kind entbunden, ein kleiner Mooncup. Ich reguliere viel über An- und Entspannen der Beckenbodenmuskeln. Als Sicherheit trage ich während der Menstruation Helabinden oder Helaslipeinlagen, da der Muttermund ja täglich anderes ist und auch bei starker Blutung mal was daneben geht oder beim Einsetzen noch was in die Binde blutet. Alles klappt super. Den Mooncup leere ich drei Mal am Tag. Voll war er noch nie. Ich hatte von Anfang an keine Probleme mit Einsetzen und Rausnehmen. Die Helabinden sitzen toll. Die gebrauchten Binden kommen in die Wäsche. Das Nachnähen ist sehr zu empfehlen. 

Ich frage mich, warum ich das nicht schon früher gemacht habe. Was man da an Müll vermeidet! Vielen Dank Kulmine und allen Frauen für die Erfahrungsberichte! Ich fühle mich so toll und natürlich damit. Einfach glücklich.
Lieben Gruß!

Per Postkarte
Sie unterstützen mein positives Gefühl zu meiner Blutung. Ich kaufe keine Einmal-Produkte mehr und bin somit weniger abhängig. Das tut mir gut, da Abhängigkeiten ein ständiges Thema meiner Weiblichkeit sind. Ich werfe auch nichts mehr weg, während ich blute, das ist ein schöneres Umgehen mit dem eigenen Blut und meiner Fruchtbarkeit. Jetzt wasche ich aus, reinige den Stoff und meinen Körper und bin dabei, diese Zeit immer mehr wirklich zu „meinen Tagen" zu machen. Welch ein Genuss, eine Frau zu sein!
Liebe Grüße


Die beste Investition meines Lebens!

Als ich zum ersten Mal von Slipeinlagen aus Stoff gehört habe, war ich anfangs etwas skeptisch. Doch nach einigen Recherchen erschienen mir die Vorteile, die man dadurch gewinnt, schlüssig. Allerdings kaufte ich mir die Stoffbinden erst nach einigen Monaten, da sie für mich etwas teuer waren.
Jetzt kann ich sagen, dass das einer der besten Investitionen meines Lebens war!! Warum? 

  • Kosten – Endlich keine Ausgaben mehr für die einmalverwendbaren Binden 
  • Komfort – kein „nasses" Windelgefühl mehr 
  • Ökologischer Aspekt – kein Müllsack voll stinkender Binden 

Die Stoffbinden haben meine Lebensqualität erhöht und ich bin SO froh, sie entdeckt zu haben. Auch haben sie mir die Augen geöffnet, dass Menstruation kein Tabuthema sein sollte und dass man ganz einfach offen darüber reden kann oder eher soll! Dadurch habe ich meinen Körper besser kennengelernt und wusste auch durch die Recherchen viel mehr über meine Menstruation Bescheid. ;-)




Links zum Podcast Folge 6

Download
Aufruf Mitmachaktion
Reviews und Erfahrungsberichte
Rezept Bananenkekse

rechts: die Frühlingsrollen – Gemüse nach Wahl ganz klein schneiden, andünsten und würzen. In kleinen Portionen in angefeuchtetes Reispapier wickeln und anbraten.

Kleine Kreativpause!
Zyklusbeobachtung für Minimalistinnen
 

Kommentare 1

Gäste - Petra Sood am Donnerstag, 31. August 2017 10:57

Für die Frühlings -und Sommerrollen gibt es neuerdings Bio Reispapier von Arche!

Für die Frühlings -und Sommerrollen gibt es neuerdings Bio Reispapier von Arche!
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Freitag, 17. November 2017

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