Roots – Unsere Wurzeln bestimmen mit, wie wir im Leben stehen und den besonderen wie alltäglichen Geschehnissen begegnen. Eine der Wurzeln ist die Achtung, die wir uns und unserem Körper entgegenbringen.


Sind wir hier aufmerksam, geht manches einfacher und erleichtert uns den Alltag. Das bezieht Nahrung, Zyklusgeschehen und den liebevollen Umgang mit den weiblichen Organen mit ein. Wir schreiben über unsere Erfahrungen und Ansichten zu Menstruation, Verhütung, freie Geburten bis hin zu Blasenschwäche. Dabei spielt auch Selbstbestimmung eine große Rolle.

Wenn du Lust hast, dich zu diesen Themen einzubringen, schreib uns am besten eine Mail mit deinen Ideen oder komm zu einem Kulmine on Tour Abend und sprich uns dort an.

Minimalismus mit Kind(ern) - geht das?

Minimalismus ist ein Thema, das derzeit auf unterschiedlichen Blogs und anderen Publikationen viel Aufmerksamkeit erfährt.
In unserer vom Konsum geprägten westlichen Welt, in der eine Vielzahl von Produkten online und offline verfügbar ist und wo die meisten Menschen über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, Gegenstände und Dienstleistungen ohne lange Wartezeiten zu erwerben, wächst die Sehnsucht nach einem bewussten, nachhaltigen Umgang mit Konsum.
Es hat sich wohl jede*r von uns schon mal gefragt, ob man wirklich so viele Bücher, Bekleidung, Dekoartikel etc. pp. benötigt - spätestens wenn ein Umzug ansteht und man vor der Aufgabe steht, sein Hab und Gut in Kisten zu packen. 
Der Wunsch nach mehr Einfachheit bezieht sich aber nicht nur auf den Umgang mit Gegenständen, sondern auch darauf, wie man seine Zeit verbringt. Minimalismus bedeutet auch, seine Prioritäten neu zu sortieren und die Lebensenergie neu zu fokussieren.
Wer Minimalismus nur als Programm zum "Ausmisten" begreift, denkt zu kurz. Neben Tipps zum Ausmisten und Ideen für einen einfacheren Lebensstil ist es wohl die größte Herausforderung, seine Zeit und Energie so zu bündeln, dass einen der Alltag nicht unnötig aufreibt
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Es ist nicht egal, wie wir gebären!

Als Nina mich fragte, ob ich über meine Geburt schreiben würde, die ich als selbstbestimmt erlebt habe, dachte ich: Na klar schreibe ich über die Geburt. Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr kam die Erkenntnis: Die Geburt war selbstbestimmt, aber es gab auch einen Weg dorthin, der mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger war. 

Schon 2010 hatte ich über die immer kritischer werdende Situation der Hebammen gelesen und wusste – sechs Jahre später – dass ich schnell sein musste, sollte ich schwanger werden.
Ich hatte viele Geburtsberichte gelesen, davon sehr viele positive über außerklinische Geburten mit 1 zu 1 Betreuung und eine aufsuchende Wochenbett-Betreuung. Da war also das diffuse Wissen, dass Hebammen wichtig für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung waren, aber wie bedeutsam sie für mein persönliches Erleben derjenigen sein würden, ahnte ich noch nicht im Geringsten.

Als digital native bin ich mit dem Internet aufgewachsen und ohne es wäre ich nicht in der Lage gewesen, mir die Voraussetzungen für eine selbstbestimmte Geburt zu schaffen. Deshalb möchte ich meine Erfahrung mit Interessierten teilen, auch wenn der Text so viel länger geworden ist, als ursprünglich geplant. :-)

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Zwei Töchter und zwei verschiedene Geburtsorte

Wir freuen uns auch weiterhin über Einsendungen zu Geburtserfahrungen! Warum wir über Geburten schreiben, kannst du in diesem Beitrag von Petra nachlesen.
Die Verfasserin des folgenden Beitrages hat zwei Töchter geboren, die eine schon vor einigen Jahren, die andere vor ein paar Monaten.
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In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich viele Ängste. Viele davon resultierten aus schlimmen Geburtsgeschichten, die ich bis dato kannte. Es waren einerseits Ängste vor unerträglichen Schmerzen während der Geburt, vor Komplikationen, vor Geburtsstillständen, schlechten Herztönen, sich zu früh lösenden Plazenten usw. Auf der anderen Seite fürchtete ich mich vor gefühllosen GeburtshelferInnen, mir aufgedrängten medizinischen Eingriffen und dem Kontrollverlust in einer Krankenhausroutine.
Ich fühlte mich in einer Zwickmühle: Einerseits „musste" ich für mein Sicherheitsbedürfnis in ein Krankenhaus gehen, andererseits war es für mich unvorstellbar, dort auf mir völlig unvertraute Menschen zu treffen, ganz zu schweigen von allen Schreckensszenarien des Verlustes meiner Selbstbestimmung, die ich mir ausmalte.

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Die Pille – warum denn nicht?

Wir schließen die Reihe rund ums pillenfreie Verhüten (erstmal) mit diesem Bericht ab, bei dem erstmalig die Kupferspirale einen kleinen Auftritt hat!

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Keine Nebenwirkungen und trotzdem pillenfrei!

Vor kurzem bekam Petra eine Mail mit dem nächsten Bericht zum Thema Pillenfrei:

Hey Petra,
wie besprochen, nachfolgend meine Verhütungsgeschichte ohne Nebenwirkungen durch die Pille.
Liebe Grüße!

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Die Pille? Nein danke, ohne geht es mir besser.

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 Die Kulmine-Frauen leben pille-frei. Das witzige und auch schöne dabei ist, dass sich das jede für sich, schon vor der Zeit bei Kulmine, selbst so entschieden hat. Aus verschiedensten und gleichzeitig ähnlichen Gründen. Der folgende Text ist von einer unserer Mitarbeiterinnen.

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Auch ich habe mich Ende letzten Jahres von der stetigen Begleiterin, der Pille, getrennt.
Meine geschätzte Kollegin und Freundin hat mir den Denkanstoß dazu gegeben, indem sie mich in ihre Sorgen zur Pille eingeweiht hat. So bin auch ich darauf gekommen, dass es vielleicht nicht sein muss, dass ich ein bis zwei Tage im Monat Trübsal blasend in meinem Bett liege und überhaupt nicht weiß, woher diese große Leere in mir kommt. Dass ich mich vielleicht auch nicht mit einer ungesteuerten Wut, die wie aus dem nichts entsteht, herumschlagen muss. Und damit meine ich nicht PMS, denn diese Stimmungen waren zeitlich so gar nicht einzuordnen. 

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Der Zyklus in all seinen Facetten

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Hier kommt der vierte Beitrag für die Reihe zum Thema Pillenfrei! 


Die Schreiberin des Beitrags ist seit zwei Jahren ohne „Pille". Seit sie diese abgesetzt hat, hat sie begonnen, sich das erste Mal wirklich mit alternativen Verhütungsmethoden, der Menstruation, ihrer Weiblichkeit und Sexualität auseinanderzusetzen.

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Ein Geburtsbericht aus Dänemark

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Wie jede Nacht in den letzten Wochen und Monaten werde ich nachts mehrmals wach. „Normalerweise" wegen Krämpfen oder dringendem Pinkelbedarf. Wie können so ein paar Tropfen nur jedes Mal so dringend sein? Schwangerschaft macht's möglich.
Seit ein paar Wochen wecken mich auch manchmal leichte Wehen, die ich dann als Aufforderung für den Toilettengang ansehe.
Als mich diesmal eine leichte Wehe weckt, ist es anders. Blick auf die Uhr sagt 5:21. Ich merke direkt, dass ich gleich auslaufen werde - NFP und Zervixschleimbeobachtung sei Dank.
Also *husch husch* ins Bad und auf Toilette. 
Zwei kleine Schwalle kommen mit der Wehe. Und es ist auch Blut zu sehen.
„Oh, ob das wohl heißt, dass es bald los geht?", denke ich mir noch.
Bis mir einfällt, dass es bei einer Freundin ja auch mit Blasensprung losging und bei ihr dann eingeleitet wurde. Davon abgeleitet wird mir plötzlich klar, dass ich in spätestens zwei Tagen meine Kleine in den Armen halten werde. Ich freue mich, kann mir aber trotzdem irgendwie nicht vorstellen, dass es bald so weit sein soll. Also entschließe ich mich, im Hier und Jetzt zu bleiben.
Einfach mal abwarten, was weiter passiert.

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Mein Weg zur natürlichen Verhütung

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Und schon kommt der dritte Teil der Reihe Pillenfrei!
Seit ich 14 war, saugte ich alle Informationen auf, die es zu Verhütungsmitteln gab. Nicht weil ich dafür Bedarf hatte, sondern weil mich das Thema faszinierte. Die Materialien, die ich las, bekam ich über die Schule und waren von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Und es war das Unterrichtsmaterial aus dem Biologieunterricht. Aber egal was ich las, eine Anmerkung meiner Mutter, die ich als Kind gehört hatte, begleitete mich dabei.

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Meine Entscheidung

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Der zweite Teil der Reihe Pillenfrei beginnt mit der Frage: „Weswegen habe ich mich damals überhaupt für eine hormonelle Verhütungsmethode entschieden?" und macht dann erst einmal eine kleine Zeitreise.

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Ausgeglichener als je zuvor!

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Der Auftakt der neuen Reihe Pillenfrei. Unter diesem Begriff sammeln wir Berichte rund um die Erfahrungen zu hormonellen Verhütungsmitteln. Hier kommt der erste Teil einer Mitarbeiterin von Kulmine. Sie hatte über die Jahre hinweg zwei ganz verschiedene Wahrnehmungen zu Einnahme der Pille und kam dadurch zu der Entscheidung, die Pille abzusetzen.

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Erfahrungen mit hormoneller Verhütung

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„Pillenfrei": Kulmine Mitarbeiterinnen und Kundinnen berichten über ihre Erfahrungen mit hormoneller Verhütung und ihren gewählten Alternativen.
Bei  Kulmine arbeiten viele Frauen und sie alle verbindet etwas, das nicht sichtbar und doch ganz schön stark ist: Es stellte sich bisher immer heraus, dass zufällig alle ohne künstliche Hormone verhüten! Warum schreiben wir darüber?

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Zyklusbeobachtung deluxe – jetzt geht's ans Verhüten!

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Jetzt gab es hier einige Texte, wo das mit der Zyklusbeobachtung erwähnt und erklärt wurde. Manche Kommentatorinnen haben dabei auch geschrieben, dass sie damit verhüten. Aber mal ehrlich – mit Zyklusbeobachtung sicher verhüten, wie soll das gehen?
Mit einer Methode namens Sensiplan!

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Cookies zum Frühstück!

Cookies zum Frühstück!

Wenn ich morgens in die Stadt fahre, dann habe ich gut 40 Minuten Reise vor mir. Meistens esse ich lieber im Zug als Zuhause. Zum einen, weil ich morgens eher knapp aufstehe, zum anderen, weil die Zeit im Zug ja sowieso da ist!
Manchmal bereite ich mir am Abend vorher ein Müsli zum Mitnehmen vor. Aber viel öfter besteht mein Frühstück auch einfach aus einem Müsliriegel mit viel Nüssen drin. Und genau das wollte ich schon eine ganze Weile ändern. Denn ehrlich gesagt macht ein einzelner Müsliriegel nicht besonders lange satt, die hochwertigen Riegel kosten beim regelmäßigen Kaufen entsprechend Geld und dann produziere ich damit ja auch (fast) jeden Tag Plastikmüll. Aber was wäre eine mögliche Alternative?

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Einfache Zyklusbeobachtung – wie geht das?

In letzten Beiträgen wurde die Zyklusbeobachtung öfter erwähnt und da haben wir gedacht, dass es dazu unbedingt einen Text geben sollte, der das Ganze mal aufgreift und erklärt, wie man ganz einfach damit anfangen kann.

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Teil 2: Wie ich mir bei PMS helfen kann

Teil 2: Wie ich mir bei PMS helfen kann

Die wichtigste Botschaft dieses Artikels ist: Du bist PMS nicht hilflos ausgeliefert! Es gibt mehr, was unterstützen und lindern kann, als viele denken. Dabei ist es sicherlich sinnvoll, offen für Experimente und Versuche zu sein, denn so unterschiedlich wir alle sind, so verschieden sind die Bedürfnisse und körperliche Gegebenheiten. 

Den Anfang machen drei vollständige Rückmeldungen, danach wurden die Tipps vieler anderer Kundinnen thematisch aufgeteilt und teilweise mit Anmerkungen ergänzt.

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Teil 1: Das Prä-Menstruelle-Syndrom unter der Lupe

Teil 1: Das Prä-Menstruelle-Syndrom unter der Lupe
 

Vor kurzem haben wir nach euren Tipps zu PMS gefragt, aber was ist PMS eigentlich und welche körperlichen Hintergründe hat es?

In diesem Artikel dreht sich alles um die körperlichen Vorgänge von PMS und gibt eine Übersicht dazu, was für Formen und Symptome es geben kann.

Zum Beispiel:

  • Schmerzen in den Brüsten, im Kopf und im Bauch. 
  • Veränderungen von Haut und Haar und dann auch noch Wassereinlagerungen. 
  • Einfluss auf den Darm – von Verstopfung bis Durchfall. 
  • Einfluss auf die Libido und die Psyche
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Mir hilft gegen PMS … Verlosung!

Liebe Leserinnen, wir wünschen uns eure persönlichen Erfahrungen. Unter allen veröffentlichten Tipps verschenken wir 5 Dankeschön-Päckchen.

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Ein Gastbeitrag von Fey: Die vaginale Keimflora

Ein Gastbeitrag von Fey: Die vaginale Keimflora

Die Keimflora der Vagina – ein Thema, das für die allermeisten Frauen*1 irgendwann in ihrem Leben (oft in negativer Weise) Thema ist.
Und doch erlebe ich immer wieder, dass es selten eine kollektive Wissensweitergabe und einen selbstbestimmten Erfahrungsaustausch unter Frauen* gibt, dafür aber noch immer ganz viel Tabu, Scham und Unsicherheit. Dabei ist das schade, weil Vulva und Vagina so faszinierende, kraftvolle und kraftspendende Organe sind. bzw. sein können und eine Vaginalflora im Gleichgewicht ganz viel zu unserem Wohlbefinden beiträgt. 


Im Rahmen meiner Hebammenausbildung hat eine meiner Lehrhebammen ein Referat zur vaginalen Keimflora angestoßen: „Die vaginale Keimflora – ein wichtiges Thema für uns als Hebammen, aber auch einfach für uns als Frauen!" Und so habe ich mit ganz viel Freude aus Fachliteratur und jahrelang gesammeltem Erfahrungswissen, eigenem und dem vieler anderer Frauen*, eine ausführliche Sammlung zum Thema zusammengestellt. Gemeinsam mit den Frauen von Kulmine entstand dann die Idee, diese Wissenssammlung für einen Blogbeitrag aufzubereiten und sie so noch vielen anderen Menschen zugänglich zu machen. Mir ist ganz wichtig, dass dieser Beitrag keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und ich mich über Ergänzungen, (vielleicht auch ganz andere) Erfahrungen und Austausch darüber freue.


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Erfrischende Gurken-Avocado Suppe

Erfrischende Gurken-Avocado Suppe

Letztes Jahr im Sommer hatte mein Lieblingscafé eine Tagessuppe, bei der ich zuerst etwas skeptisch war. Kalte Suppe?
Aber tatsächlich ist dieses Rezept besonders an heißen Tagen ein genießerisches Essen, von dem ich nicht genug bekommen kann!

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Danke Mela, das ist ja erstmal etwas seltsam , aber ich werde mal mutig sein ??


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