Cookies zum Frühstück!

Cookies zum Frühstück!

Wenn ich morgens in die Stadt fahre, dann habe ich gut 40 Minuten Reise vor mir. Meistens esse ich lieber im Zug als Zuhause. Zum einen, weil ich morgens eher knapp aufstehe, zum anderen, weil die Zeit im Zug ja sowieso da ist!
Manchmal bereite ich mir am Abend vorher ein Müsli zum Mitnehmen vor. Aber viel öfter besteht mein Frühstück auch einfach aus einem Müsliriegel mit viel Nüssen drin. Und genau das wollte ich schon eine ganze Weile ändern. Denn ehrlich gesagt macht ein einzelner Müsliriegel nicht besonders lange satt, die hochwertigen Riegel kosten beim regelmäßigen Kaufen entsprechend Geld und dann produziere ich damit ja auch (fast) jeden Tag Plastikmüll. Aber was wäre eine mögliche Alternative?

Ich fühle mich nicht dazu berufen, Müsliriegel selbst zu machen. Öfter Müsli zu machen, finde ich eine gute Idee, aber ich will auch mit einer Alternative ausgestattet sein, wenn ich nicht abends dran denke, das vorzubereiten.
Und dann habe ich auf Youtube ein ganz einfaches veganes Rezept für Cookies gesehen und dachte: Ja – mit ein paar Änderungen, kann genau das mein Frühstück sein! Die minimalistischen Zutaten habe ich fast immer Zuhause und Variation kann ich durch wenige Ergänzungen hinbekommen. In bunter Abwechslung mit Müsli und mal einem Toast oder Blumenbrot sind die Cookies mittlerweile nicht mehr wegzudenken! Und nun genug der Vorgeschichte und rein ins Rezept!


1/2 Tasse weiche Butter/Alsan
1/2 Tasse trockene Süße (bei klassischem Zucker geht auch noch etwas weniger, bei Alternativen wie Dattelsüße ruhig auch etwas mehr möglich)
1/4 Tasse beliebige (Pflanzen)Milch
2 Tassen beliebiges Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz



Mögliche zusätzliche Zutaten sind...
gemahlene Haselnüsse
zerdrückte Banane(n)
eingeweichte Chiasamen
Kakaopulver
Schokoladenstückchen
Ei
Vanille

Vorbereitung

Dieses Rezept ist unempfindlich für Variationen und verschiedene Zubereitunsgformen.
Es kann mit einer Gabel, einem Schneebesen oder einem elektrischen Rührer gemacht werden.
Du brauchst eine Tasse, um die Zutaten abzu„wiegen“. Du kannst ruhig eine größere Tasse nehmen, damit du eine gute Menge Cookies bekommst. Am besten geht es natürlich, wenn du ein Set hast, das dir schon die halben und viertel Tassen vorgibt. Aber wie gesagt: das Rezept ist unempfindlich - und wurde von mir auch schon mit einer ganz normalen großen Teetasse gebacken.


Zubereitung

Die weiche Butter mit der Süße und der Prise Salz verrühren und Milch dazu geben.
(Falls andere nasse Zutaten wie die eingeweichten Chiasamen, Banane oder Ei eingesetzt werden, auch die dazu geben.)
Das Mehl mit dem Backpulver darüber sieben oder das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen oder Gabel gut durchmixen.
(Falls andere trockene Zutaten dazu gegeben werden wie Haselnüsse oder Kakopulver, auch die dazu geben.)
Die Zutaten zügig vermengen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen und Cookies in gewünschter Größe auf das eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Blech geben.
Das geht am einfachsten mit zwei Esslöffeln. Oder du formst Kugeln und gibst die auf das Blech.
Back sie, bis sie leicht gebräunt sind, das passiert nach etwa 15 Minuten.
Die Cookies werden nicht knusprig wie unsere Kekse/Plätzchen, sondern bleiben relativ weich!

dieses Rezept ist

  • in ca. 10 Minuten vorbereitet 
  • in ca. 25 Minuten fertig

– & –

  • vegan
  • vegetarisch
  • veganisierbar
  • histaminarm
  • histaminfrei (gelbe Bananen ohne Flecken nutzen!)
  • weizenfrei
  • laktosefrei
  • kokosfrei

Anmerkungen
Der Grundteig kann auch unterteilt werden, um dann jeweils verschiedene Zugaben dazu zu geben. Mein absoluter Lieblingscookie ist die Variante mit Banane!
Ich habe mit der angegebenen Menge etwa zwei Bleche mit ziemlich großen Cookies gemacht.
Die meisten friere ich direkt ein, damit sie länger haltbar sind. Sie tauen schnell auf und schmecken immer noch seeehr lecker!
Weil ich die Cookies zum Frühstück esse, achte ich darauf, die Zutaten mit möglichst wenig klassischem Zucker und mit viel Satt-Mach-Potential zu backen. Deswegen mache ich sie auch gerne mit einer Tasse Kichererbsenmehl und einer Tasse Dinkelmehl.


Dieses Rezept beruht auf dem Grundrezept von Liv B und ist mit weiteren Variationen, die hier nicht vorgeschlagen wurden, auf Youtube zu finden.



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